Ich lebe bei drehendem Wind linksherum in den Tag.
Die Luft, die einen berührt. Man muss sie sich vorstellen,
eine Fata Morgana der Nähe, wie die Außenhaut eines
Menschen, der einem von Weitem aus den Händen liest.

Nichts, wenn man einmal im Jahr auf Reise geht, ist so
schön über den Wolken wie die Lebenszeichen im Eis.
Kristalle hinter den Scheiben mit einem Hauch von Staub,
die einem die Sicht nehmen, wenn man nach vorn schaut.

Tragflächen. Was einen sanft in den Händen hält,
sind die Strömungslinien zwischen den Zeilen. Meine
federgeschriebenen Kurzgeschichten. Fremdsprache.
Es bedeutet mir nichts, wenn jemand aus meinen Augen

etwas anderes liest als das Nachwort einer Postkarte.
In der Grauzone meiner Iris bin ich unscheinbar. Nichts
steht da über meine Ansichten. Ein offenes Geheimnis im
Palmenmeer. Zu Hause, in meinem Rücken, liegt Sand.

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