Meinen Kopf

sagte sie immer, würde ich irgendwann noch verlegen, meine Mutter, und einmal hatte ich ihn, meinen Kopf, wirklich während des Schlafens beiseitegelegt. Warum, weiß ich nicht, warum ich ihn, meinen Kopf, beiseitegelegt habe. Warum tat ich das. So also war ich gleich zweimal da. Als Kopf, denkend, und als Rumpf, liegend. Als der Rumpf erwachte, als der Kopf noch schlief, tappte er blöd herum und langte mir, dem Kopf, ins Gesicht, fuhr mir, dem Kopf, der blinde tappsige Kerl, der nach mir suchte und der voller Panik war, mit den spitzen Fingernägeln ins Auge. Au, ins Auge! Stundenlang tat das weh. Und seitdem befolge ich den Rat meiner Mutter, als ich den Kopf wieder aufhatte, ihn nicht mehr zu verlegen, den Kopf, sondern aufzubehalten.

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