Rückkehr

Die Zeit, die läuft, ist immer eine andere.
Es sind nicht meine Andenken, die ich
mitnehme auf eine Reise. Kleinigkeiten,
die immer nur Fußnoten sind, wenn man
an einem der anderen Enden über die
Kreuzung geht. Es gibt: diese spurlose

Form der Verwüstung. In Eis neben den
Baustellen. Vor einem Standbild. Schnee,
der hier tiefer fällt als an jedem anderen Ort,
landet innerlich, aber grundlos. Wenn etwas
still steht in diesen Liegenschaften, dann die
weißgepunkteten Luftaufnahmen der Wolken.

Ich bin, was den Ausgang des Abends betrifft,
ein Wartender vor den Türen. Mein Ticket.
An den Lichtschaltern des Treppenhauses.
Die Koffer ziehe ich hinterrücks in mein Haus.
Es sind Äußerlichkeiten, die jetzt draußen sind.
Immer noch denke ich im Zeitraffer daran zurück.

(Markus Breidenich)

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